Kursdetails

    SEMINAR-NR. A6-556 /19

    "Was fang' ich mit Dir an?" - Kinder und Jugendliche mit einer "Borderline-Störung" in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe

    Wann
    28.10.2019, 14:00 Uhr - 31.10.2019, 14:00 Uhr
     
    Zielgruppe
    Fach- und Leitungskräfte in den Hilfen zur Erziehung und angrenzenden Arbeitsfeldern
     
    Leitung
    Geißler, Anja / Schirmer, Thomas
     
    Zuständig
    Hubert Lautenbach
     
    Ort
    Hotel Christophorus, Berlin
     
    TN-Beitrag
    390 € (Externe: 500 €) inklusive Unterkunft und Verpflegung
     

    Alle Jugendhilfeeinrichtungen, die im Bereich der Hilfen zur Erziehung arbeiten, haben es auch mit Kindern und Jugendlichen mit psychischen Auffälligkeiten und/oder diagnostizierten seelischen Erkrankungen zu tun. Nicht sel-ten bringen diese Kinder und Jugendlichen die betreuenden Fachkräfte an ihre Grenzen. Immer wieder stehen die Fragen nach der Tragbarkeit dieser Jugendlichen und nach der geeigneten Betreuungsform im Raum. Manchen Kin-dern und Jugendlichen werden Heimwechsel und Beziehungsabbrüche nicht erspart. Die Zusammenarbeit mit den Psychiatrien wird nicht selten als unbefriedigend erlebt, ambulante psychotherapeutische Angebote stehen in der Regel nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Eine Änderungs- oder Therapiemotivation der Jugendlichen ist oft nicht vorhanden. Jugendliche mit einer "Borderline-Störung" verunsichern häufig durch selbstverletzendes Verhalten, Suizidgedanken oder suizidale Handlungen. Sie vermitteln das Gefühl, beständig gesonderte Aufmerksamkeit einzufordern. Ein rascher Wechsel von Idealisierung und Entwertung der Bezugspersonen fordert und spaltet das Team und die Gruppe. Wir wollen in dieser Fortbildung Wissen über dieses Störungsbild, Verstehensmodelle und therapeutische Behandlungsansätze vermitteln. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen sollen - ausgehend von ihren persönlichen Erfahrungen - Handlungsstrategien und strukturelle Rahmenbedingungen erarbeitet werden, die im Rahmen des pädagogischen Konzeptes der eigenen Einrichtungen einen stabilisierenden und entwicklungsfördernden Umgang ermöglichen können. Intensive Gefühle, wie z.B. Aggression, Hilflosigkeit und Enttäuschung, aber auch das Bedürfnis, beschützen und Zuwendung geben zu wollen, treten häufig auf und können als Ansatzpunkte für eine gelingende Beziehungsge-staltung verstanden und genutzt werden.

     
    Veranstaltungen Juli 2019
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