Kursdetails

    SEMINAR-NR. I3-480 /19

    Fachkraft für offene Arbeit und frühe Bildungsbegleitung - Reihe D

    Wann
    20.05.2019, 14:00 Uhr - 14.05.2020, 13:00 Uhr
     
    Zielgruppe
    Pädagogische Fachkräfte aus Tageseinrichtungen für Kinder, Kita- Leitungskräfte und Fachberatungen
     
    Leitung
    Rohnke, Hans-Joachim / Schneider, Kornelia / Dörfler, Mechthild / Feuersenger, Christiane
     
    Zuständig
    Susanne Hecht
     
    Ort
    Bildungs- und TagungsZentrum HVHS Springe e.V.
     
    TN-Beitrag
    2660 € (Externe: 3070 €) inklusive Unterkunft und Verpflegung
     
    Download Seminarinfo

    Seit mehr als 30 Jahren arbeiten in Deutschland Kindergärten nach Prinzipien "offener Arbeit" oder als "offene Kindergärten". Ganz maßgeblich sind sie von pädagogischen Praktikerinnen und Praktikern "an der Basis" entwickelt und nach Grundsätzen der Handlungsforschung ausgestaltet worden. Besondere wissenschaftliche Anerkennung hat das Konzept vor allem durch die "Nationale Untersuchung zu Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit" (NUBBEK-Studie) bereits 2012 erfahren. Fachliche Merkmale dieser Kindergärten sind unter anderem starke Kind- und Elternzentrierungen und die entschiedene Orientierung hin zur Bereitstellung von lern- und entwicklungsfördernden Erfahrungsmöglichkeiten in und außerhalb der Kindertagesstätte. Zentrale Bezugspunkte der pädagogischen Fachkräfte sind das Wissen um die natürliche kindliche Lernfreude und die kindliche Bereitschaft zu grenzüberwindenden Reifungs- und Wachstumsprozessen in körperlicher, geistiger und seelischer Hinsicht. Diese gilt es wahrzunehmen, zu verstehen und schließlich zu fördern und wohlwollend, engagiert und interessiert zu begleiten. In einem aufmerksamen, authentischen und kooperativen Dialog werden diese Prozesse konstruktiv unterstützt. Achtung, Wertschätzung und Respekt vor den je eigenen, kindlichen Entwicklungserfordernissen und Bildungsbe-dürfnissen sind wichtige, von den Fachkräften in der Rolle als Entwicklungsbegleiter*innen zu beachtende Aufgaben. Diese Vorgänge zu gewährleisten setzt ein gutes Maß an entwickelter Wahrnehmungs- und Beobachtungsfähigkeit voraus. Hinzu kommt die differenzierte Reflexion der komplexen gruppendynamischen Vorgänge im sich entfalten-den Interaktionsgeschehen sowie die kritische Selbstreflexion von eigenen Interventions- und Instruktionsimpulsen. In einem fortwährenden Prozess der Selbstvergewisserung und des Austausches verständigen sich die beteiligten Akteurinnen und Akteure über ihre Interessen und Belange und handeln Bedingungen und Möglichkeiten unterstützender Aktivitäten und Rahmenbedingungen aus. Viele pädagogische Fachkräfte fühlen sich für die vorgenannten Aufgaben nicht ausreichend vorbereitet (z.B. bei der Frage nach der Berücksichtigung der U3-Kinder) und wünschen sich daher fachliche Unterstützung. In Deutsch-land arbeiten immer mehr Einrichtungen mit diesem interessanten Konzept oder interessieren sich dafür. Diese bundesweit zum 4. Mal aufgelegte Zertifikatsreihe will die Teilnehmer*innen mit den Grundlagen und wichtigen Positionen offen arbeitender Einrichtungen vertraut machen und so zur Professionalisierung in diesem Feld beitra-gen. In dieser Seminarreihe sollen die Teilnehmer*innen ihren Lernprozess praxisnah selbst mitbestimmen können. Zu diesem Zweck stellt die individuelle Projektarbeit in der eigenen Einrichtung ein wesentliches Element der Fortbildung dar. Bereits im ersten Modul wird der Grundstein für das Praxisprojekt gelegt, das in den nachfolgenden Mo-dulen stetig ausgebaut wird und durch die Seminarthemen eine weitere inhaltliche Fokussierung erfährt. Im letzten Modul der Zertifikatsreihe bilden die Präsentationen der Projektarbeiten und der Austausch mit geladenem Fachpublikum und schließlich die feierliche Übergabe der Zertifikate den krönenden Abschluss der einjährigen Ausbildung. Die Weiterbildung beinhaltet fünf Module mit 24 Teilnahme-Tagen. Je nach Interessen (und individuellem Informationsstand) können sie in der Bearbeitungstiefe variieren und durch weitere Themen ergänzt werden. Hospitationen während der Seminarwochen sollen zusätzlich praktische Lösungen und Erfahrungen für im Kurs angeschnittene Themen liefern. Zertifikat: Die Voraussetzungen für den Zertifikatsabschluss der AWO Bundesakademie sind: - Regelmäßige Teilnahme an den Modulen und Projektgruppen - Anfertigung einer schriftlichen Abschlussarbeit - Präsentation der Ergebnisse der Abschlussarbeit vor einem Fachpublikum Teilnehmer*innen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, beenden die Weiterbildung mit einer ausführlichen Teilnahmebescheinigung der AWO Bundesakademie. Modul 1: Geschichte, Entwicklung und Ausprägungen 20.05. - 24.05.2019 Modul 2: Verhältnis von Gruppe und Individuum/Umgang mit Heterogenität 16.09. - 20.09.2019 Modul 3: Erfolgreich kooperieren im Team und mit Familien 09.12. - 13.12.2019 Modul 4: Beteiligung, Beobachtung und Dokumentation 03.02. - 07.02.2020 Modul 5: Präsentation und Zertifikatsverleihung 11.05. - 14.05.2020

     
    Veranstaltungen Februar 2020
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